Bestellhotline 
Montag-Sonntag
09:00 bis 22:00 Uhr
Tel.: +49 172 8503965
 

Arsen aus der Zigarette: so gefährlich ist Passivrauchen

Viele Raucher ärgern sich oft über das Rauchverbot in öffentlichen lokalen und sagen sehr oft: "Die Nichtraucher sind überempfindlich!" Neueste Zahlen vom Institut fürPräventiv-Medizin an der Universität Wien beweisen eindeutig:
 
Passivrauchen ist gesundheitsschädlich.
 
Prof. Dr. Michael Kunze meint dazu: "Zigaretten sind Produkte, die man auf dem freien markt ohne Kontrolle verkaufen kann. Man darf ja auch nicht Kampfpanzer oder Handgranaten verkaufen!"
 
  • Kein Mensch würde auf die Idee kommen, sich mutwillig radioaktiven Substanzen auszusetzten, oder Arsen und Blausäure zu konsumieren. Allerdings: Wer raucht, der tut das. Diese Stoffe stellen aber eine tötliche Gefahr für den Mitraucher dar.
  • Unter den 4800 Substanzen im Zigarettenrauch sind nähmlich zahllose Gifte, wie Blausäure, Amoniak und Formaldehyd. Mehr als 60 Stoffe sind krebserregend: Arsen, Cadmium, benzol oder das radioaktive Isotop Polomium 210. Selbst kleinste belastungen mit diesem Kozerogen können zur Entstehung von Tumoren beitragen.
  • Wenn Raucher der Meinung sind, dass das Rauchen ihre Privatsache ist, so irren sie. Denn für den Passiv-Raucher am Arbeitsplatz oder zuhause ist der Zigarettenrauch mehr als eine Belästigung. Ärzte und Wissenschaftler der WHO haben errechnet: Jährlich sterben europaweit 79.500 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Es ist technisch unmöglich, Nichtraucher vor den Schadstoffen einer im gleichen raum gerauchten Zigarette zu schützen.
  • Warum ist passivrauchen so gefährlich? Es besteht zu 85 Prozent aus dem sogenannten Nebenstrom-rauch, der von der glimmenden Zigarette in den Raucherpausen ausströmt zu 15 Prozent aus dem hauptstrum-Rauch, der vom Raucher wieder ausgeatmet wird. Beide Rauchformen enthalten all die Schadstoffe.
  • Eine weitere Gefahr: Passiv-Rauch enthält nicht nur gasförmige Substanzen, sondern auch partikelförmige, die man als Tabak-Feinstaub bezeichnet. Sie können tief in die Lunge gelangen. Dadurch herrscht oft in Wohnungen eine starkte Feinstaubbelastung duch Zigaretten.
  • Die Auswirkungen von Passiv-Rauch sind natürlich abhängig von der Anzahl der gerauchten Zigaretten, der räumlichen Distanz zum Raucher, der Belüftung und der körperlichen Konstitution des Mitrauchers.
  • Die ersten schädlichen Anzeichen von Passivrauchen sind meißt harmlose Störungen, wie gerötete Augen, Bindehautentzündung, Kopf- und Halsschmerzen. Bei längerer Belastung aber steigen auch beim Passiv-Raucher das Risiko für schwere und gefährliche Erkrankungen. Dazu gehören Asthma, Lungenentzündungen, chronische Bronchitis, Reizung der Nase und der Augen, Husten mit starken Auswurf, Lungenkrebs, herzinfakt und Schlaganfall. Das Risiko für Lungenkrebs steigt allein durch Passivrauchen um bis zu 20 bis 30 Prozent, beim Schlaganfall ist das Risiko um bis zu 82 Prozent erhöht.
  • Wissenschaftliche Studien haben den klaren Beweis dafür erbracht, dass die Kinden von rauchenden Eltern häufiger an Allergien und Asthma erkranken. Eltern sollten daher Verantwortungsgefühl zeigen und zumindest zuhause in der Wohnung und im Auto nicht rauchen.
  • Selbst Ungeborene sind vor dem Passivrachen nicht geschützt. Es kann zu Wachstumsstörungen führen und mitunter sogar zum Tod des Kindes beitragen.
  • Schwer wiegen die Worte von Prof. Dr. Michael Kunze: "Zigaretten sind das einzig zugelassene Produkt, das nachweislich die hälfte seiner Konsumenten tötet. Würde heute jemand die Zigarette erfinden, er bekäme dafür niemals eine Zulassung. Da aber Zigaretten schon früher erfunden wurden, müssen wir wenigstens versuchen, die Verwendung einzushränken!"
Quelle: Prof. H. Bankhofer